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3. Liga 2016/2017: Rückspiel wird Balanceakt für die 'Wölfe'

„Wir wollen das Ergebnis nicht verwalten, sondern mutig agieren"

(Foto: hansepixx.de)

Nach dem Hinspiel zwischen dem VfL Wolfsburg II und dem SSV Jahn Regensburg (1:0), in dem der Rechtsverteidiger und frühere Junioren-Nationalspieler Jannis Pläschke das entscheidende Tor erzielt hatte, ist klar: Der von Ex-Bundesligaprofi Valérien Ismaël trainierte VfL geht mit einem kleinen Vorteil in das entscheidende Duell am Sonntag (ab 13.30 Uhr, Live-Übertragung im BR Fernsehen).

Obwohl schon ein Remis zum Aufstieg reichen würde, betont Ismael, dass seine Mannschaft beim Rückspiel in Regensburg keinesfalls anders auftreten werde als vor eigenem Publikum. „Wir wollen das Ergebnis nicht verwalten, sondern wieder mutig agieren. Es wird ein enges Spiel, alles ist offen“, so Ismaël, der mit seinem Team im Hinspiel den 13. Sieg in Folge eingefahren hatte. In Regensburg soll diese Serie im besten Fall fortgesetzt werden, um mit der U23 des VfL erstmals den Sprung in die 3. Liga zu schaffen.

In der Saison 2013/2014 waren die „Wölfe“ - ebenfalls unter Ismaëls Regie - bereits nah dran, mussten sich in den Aufstiegsspielen aber dem jetzigen Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach (0:0/0:1) geschlagen geben.

Jahn-Trainer Herrlich: „Wir sind jetzt die Jäger“


Regensburg strebt dagegen den direkten Wiederaufstieg an, nachdem der SSV Jahn in der Spielzeit 2014/2015 als Schlusslicht der 3. Liga in die Regionalliga Bayern abgestiegen war. SSV-Trainer und Ex-Nationalspieler Heiko Herrlich zeigte sich nach dem Hinspiel trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Es war ein hervorragendes Spiel auf hohem Niveau. Bis zum Gegentor war die Partie ausgeglichen. Danach gab es eine Phase, in der die Wolfsburger unglaublich Druck gemacht haben. Daraus konnten wir uns aber befreien“, so Herrlich, der gegenüber FUSSBALL.DE hinzufügt: „Sicherlich hätte uns ein Tor gut getan. Dennoch können wir mit dem Ergebnis leben. Wir sind jetzt nicht mehr die Gejagten, sondern die Jäger. Auf jeden Fall ist für uns noch alles drin.“

SSV-Mittelfeldspieler Kolja Pusch sieht das ähnlich. „Es war in Wolfsburg eine umkämpfte Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Ich erwarte ein spannendes Rückspiel“, sagt der torgefährliche Mittelfeldspieler, der in dieser Saison sechs Tore erzielt und sieben Treffer vorbereitet hatte. Entscheidend könnte auch das Duell der beiden Torschützenkönige werden. Wolfsburgs Dino Medjedovic (23 Saisontreffer) und Regensburgs Markus Ziereis (19 Saisontore) waren im Hinspiel aber größtenteils abgemeldet.

 

(Text: MSPW)

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