Im Rahmen des 41. Ordentlichen DFB-Bundestages am 24. und 25. Oktober in Nürnberg wurden zahlreiche Funktionsträger aus dem Bereich des Norddeutschen Fußball-Verbandes in das Präsidium des DFB gewählt, bzw. in ihrem Amt bestätigt.
Eugen Gehlenborg – gewählt zum DFB-Vizepräsidenten für sozial- und gesellschaftspolitische Aufgaben.
Eugen Gehlenborg (Garrel) ist Präsident des Norddeutschen Fußballverbandes.
Reinhard Grindel – gewählt zum DFB-Schatzmeister.
Reinhard Grindel (Rotenburg) ist Mitglied des Bundestages, 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes.
Hannelore Ratzeburg – bestätigt als DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball.
Hannelore Ratzeburg (Hamburg) ist Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball des Hamburger Fußball-Verbandes und Mitglied in der UEFA-Kommission für Frauenfußball sowie in der Kommission für Frauenfußball und die Frauen-Fußballwettbewerbe der FIFA.
Hans-Ludwig Meyer – gewählt zum Vorsitzenden der DFB-Revisionsstelle.
Hans-Ludwig Meyer (Kiel) ist 1. Vizepräsident des Norddeutschen Fußball-Vverbandes und Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes.
Christian Pothe – gewählt zum Vorsitzenden des DFB-Jugendausschusses.
Christian Pothe (Hamburg) ist Vorsitzender des Ausschusses für Fußballentwicklung im Hamburger Fußball-Verband.
Am Abend zuvor feierte der Norddeutsche Fußball-Verband den „Norddeutschen Abend“ in der Lederer Kulturbrauerei in Nürnberg gemeinsam mit Delegierten und Gästen des Verbandes.
Neben der Vorstellung des NFV-Songs waren einige Ehrungen für verdiente Persönlichkeiten Highlights des Abends.
Silberne Ehrennadel des Norddeutschen Fußball-Verbandes
Walter Fricke - Vorsitzender des Jugendausschusses des Norddeutschen Fußball-Verbandes und des Niedersächsischen Fußballverbandes.
Schon 1986 begann seine ehrenamtliche Tätigkeit als Referent für Schulfußball im NFV-Kreis Leer. 1992 übernahm er dieses Amt auch im Bezirk Weser-Ems. Als Beauftragter für Schulfußball wurde er 1996 Mitglied des Verbandsjugendausschusses, den er seit 2002 führt. Damit ist er der am längsten amtierende Vorsitzende eines Ausschusses im Niedersächsischen Fußballverband.
Seit dem Jahr 2005 engagiert er sich im Jugendausschuss des Norddeutschen Fußball-Verbandes, dessen Vorsitz er im Jahr 2009 übernahm. Im DFB-Jugendausschuss wirkt der Grundschulleiter seit 2010, darüber hinaus bringt er sich seit Jahren als Staffelleiter der A-Junioren und B-Junioren-Bundesliga ein.
Silberne Ehrennadel des Deutschen Fußball Bundes
Sabine Mammitzsch - Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball des Norddeutschen Fußballverbands und des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes.
1990 begann Sabine Mammitzsch auf Ebene des SHFV als Verbandsfrauenreferentin, seit 1992 sitzt sie im Vorstand und seit dem Jahr 2011 ist sie Vorsitzende des Mädchen- und Frauenausschusses. Im Norddeutschen Fußball-Verband übernahm sie dieses Amt bereits im Jahr 2003, seit 2009 gehört sie dort dem Präsidium an.
Auf Ebene des DFB wirkt die Lehrerin, die in Neumünster an einer Gesamtschule Mathematik und Sport unterrichtet, seit 2006. Sie ist Spielleiterin der beiden Zweitliga-Staffeln der Frauen, sie ist Mitglied in der Kommission Frauen-Bundesliga und als Vertreterin des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball sitzt sie im Ausschuss für Freizeit & Breitensport.
Hans-Ludwig Meyer - 1. Vizepräsident des Norddeutschen Fußballverbandes, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes.
Seine ehrenamtliche Laufbahn begann Hans-Ludwig Meyer 1999 als Spielausschussobmann im Kreisfußballverband Plön. Im Jahr 2000 hospitierte er als EDV-Beauftragter im Vorstand des SHFV, seit 2001 ist er ordentliches Vorstandsmitglied. 2005 wählten ihn die Delegierten zum Vizepräsidenten ihres Verbandes, 2007 zu ihrem Chef.
Im Norddeutschen Fußball-Verband ist er seit 2006 Mitglied des Präsidiums, seit 2009 ist er 1. Vizepräsident. Und, auch auf Ebene des Deutschen Fußball-Bundes machte der gebürtige Kieler Karriere. Seit 2005 ist er Mitglied in der IT Kommission des DFB, seit 2007 Vorstandsmitglied und seit 2010 gehört er der Revisionsstelle an.
Seine bisherige Funktionärstätigkeit ist gespickt mit herausragenden Aktivitäten. Besonders stolz ist er dabei auf eine Personalie. „Dass es mir und meinen Präsidiumskollegen gelungen ist, Uwe Seeler als Namenspatron für die Sportschule Malente zu gewinnen.“
Dirk Fischer - Vizepräsident des Norddeutschen Fußballverbandes, Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes.
Seit 2007 ist der langjährige Landesvorsitzende der Hamburger CDU, Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes. Darüber hinaus ist er Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Bundestages, im Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes und Vizepräsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes.
Volker Okun - Beauftragter für Ehrenamtsangelegenheiten des Norddeutscher Fußballverbandes, Schatzmeister des Hamburger Fußball-Verbandes.
Beim Hamburger Fußball-Verband übt der einstige Banker bereits seit 1991 das Amt des Schatzmeisters aus. Sein Name ist aber nicht nur mit Bilanzen, sondern insbesondere auch mit der Förderung der freiwilligen Tätigkeit verbunden. Seit 1997 ist er Ehrenamtsbeauftragter seines Verbandes und in dieser Funktion zugleich Gründungsmitglied der DFB-Ehrenamtskommission.
Auf seine Initiative hin werden in den Hamburger Fußball-Bezirken regelmäßig Ehrenamts-Stammtische durchgeführt und am Tag des Ehrenamtes, dem 5. Dezember, finden öffentliche Veranstaltungen für die Ehrenamtsbeauftragten der Vereine statt.
Reinhard Kuhne - Vertreter des HFV im Norddeutschen Fußball-Verband, Vizepräsident des Hamburger Fußball-Verbandes.
Beim Horner TV begann Reinhard Kuhne als Ligaobmann und Fußball-Abteilungsleiter seine ehrenamtliche Karriere. Als Lehrwart und Ansetzer wirkte er überdies für zwölf Jahre im Bezirksschiedsrichterausschuss-Ost. Seit 1995 sitzt er im Spielausschuss des Hamburger Fußball-Verbandes, dessen Vorsitzender er seit 2002 ist. Mit seiner Wahl rückte er zugleich in das Präsidium des Hamburger Fußball-Verbandes, dem er seit Juni 2007 als Vizepräsident dient.
Der Luftfrachtspediteur, der je ein Büro in Hamburg und in Bremen leitet, gehört seit 2003 dem Spielausschuss des Norddeutschen Fußball-Verbandes an. Seit 2006 ist er Mitglied des Vorstandes, seit 2009 des Präsidiums. Auf Ebene des DFB sitzt er seit dem Jahr 2007 im Ausschuss der Zulassungsbeschwerde.
Uwe Bachmann - Revisor des Norddeutschen Fußball-Verbandes, Ehrenamtsbeauftragter des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes.
Seine ehrenamtliche Tätigkeit im Fußball begann bereits 1963 als Presse- und Werbewart beim Eckernförder SV, wo er inzwischen seit sechs Jahrzehnten Mitglied ist. Sein Engagement ist vielfältig und umfangreich. So führte er von 1985 bis 2009 für 24 Jahre den Kreisfußballverband Rendsburg-Eckernförde als 1. Vorsitzender und so wirkt er seit 1990 im Vorstand des Landesverbandes Schleswig-Holstein, für den er inzwischen als Landesehrenamtsbeauftragter und Vorsitzender des Verwaltungsausschusses Malente tätig ist.
Im Norddeutschen Fußball-Verband gehört er seit 2005 der Revisionsstelle an und auf Ebene des Deutschen Fußball-Bundes ist er seit 2011 Mitglied der Arbeitstagung Ehrenamt.
Verdienstmedaille des Norddeutschen Fußball-Verbandes
Klaus Dieter Fischer - Präsident des SV Werder Bremen, Geschäftsführer der SV Werder Bremen GmbH & Co. KG aA.
Ein Mann, auf den selbst der Slogan „Lebenslang GRÜN-WEISS“ wie auf keinen Zweiten zutrifft. Elf Tage nach seinem 14. Geburtstag reichte Klaus-Dieter Fischer im Januar 1955 seinen Mitgliedsantrag beim SV Werder Bremen ein. Nach seiner Zeit als Spieler wirkte er zunächst im Jugendbereich als Betreuer und Trainer, war von 1970 bis 1974 3. Präsident, von 1974 bis 1999 Vizepräsident und von 1999 bis 2003 Vorstandsmitglied.
Im Zuge der Umstrukturierung des Klubs wurde er zum 1. Juli 2003 Präsident des „Sport-Vereins Werder e.V. von 1899“. Gleichzeitig wurde der langjährige Direktor der Bremer Verwaltungsschule zu einem der vier Geschäftsführer der „Werder Bremen GmbH & Co. KG“ bestellt und damit erstmals – im Alter von 62 Jahren – hauptamtlich für den Klub tätig.
Das SV im Vereinsnamen steht für Klaus-Dieter Fischer seit jeher nicht nur für Sport-Verein, sondern auch für Soziale Verantwortung.
Kein anderer Bundesligist engagiert sich derart stark im sozialen und karitativen Bereich. Unter der Leitung seines Präsidenten hat der Klub von der Weser eine Abteilung für „Corporate Social Responsibility“, kurz CSR, aufgebaut.
Unter der Dachmarke „Werder bewegt – lebenslang“ gibt es Projekte wie Lebenslang Grün-WEISS, hierzu gehört die Windel-Liga ebenso wie die Gruppe 60plus, Lebenslang TOLERANT oder Lebenslang HILFSBEREIT, in dem zum Beispiel die Benefizaktionen gebündelt sind.
Die Initiative „100 Schulen – 100 Vereine“ läuft seit 2002 und damit am längsten. Wie alle Werder-Projekte hat auch dieses Mosaik viele Puzzlesteine. Etwa den Kindergeburtstag im Stadion mit Schatzsuche und Kinderrallye oder die Herausgabe der Fußball-Regeln in leichter Sprache für Menschen mit geistiger Behinderung.

Übergabe der Verdienstmedaille an Klaus-Dieter Fischer