Hamburg - Die Führungsspitze des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) bleibt unverändert. Eugen Gehlenborg (Garrel) wurde am Samstag auf dem 43. Verbandstag in Hamburg als Präsident wiedergewählt. Der 64 Jahre alte Ministerialrat im Niedersächsischen Wissenschaftsministerium ist von den Delegierten der Fußball-Verbände in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen einstimmig in seinem Amt bestätigt worden. Gehlenborg führt den NFV seit 2009. Auch die Stellvertreter Hans-Ludwig Meyer (Kiel) als 1. Vizepräsident und Karl Rothmund (Barsinghausen), Björn Fecker (Bremen) sowie Dirk Fischer (Hamburg) behielten den Sitz im NFV-Präsidium.
Hamburgs Sportsenator Michael Neumann kündigte in seinem Grußwort an, dass eine Null-Toleranzgrenze bei den Randalierern in den Fußballstadien geben muss. Die Sorge um den Bundesliga-Klassenerhalt des Hamburger SV spielte auch beim Politiker eine Rolle. "Der HSV, der bisher als unabsteigbar galt, muss zeigen, dass er auch in der Bundesliga bleiben will." Neumann lobte die Vereine Hannover 96, Werder Bremen, VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig: "Sie sind im Augenblick stabil und machen Freude." Vizepräsident Hermann Korfmacher vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) forderte von der Politik Hilfe im Steuerbereich, Abbau der Bürokratie und die Anerkennung des Ehrenamtes im Sport..
"Vize" Karl Rothmund kündigte auf dem Verbandstag an, dass die Schiedsrichter in der Bundesliga auch Leistungssportler sind und deshalb noch professioneller betreut werden müssen. Der NFV-Schatzmeister dankte vor allem den norddeutschen Bundesligavereinen: "Sie helfen uns und auch den Landesverbänden durch ihre Abgaben."
Die Delegierten stimmten zu, dass der nächste NFV-Verbandstag 2015 in Barsinghausen stattfindet.