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Regionalliga Nord der B-Junioren 2014/2015: "Das Niveau ist absolut okay"

Frank Bender (Werder Bremen ) zur Situation in der Liga

(Foto: Sportfoto Gettschat)

Ein Neuling in der Regionalliga der B-Junioren ist er eigentlich immer noch: Erst in der vergangenen Winterpause übernahm Frank Bender das Amt des U16-Trainers von Werder Bremen. Zuvor hatte er über zehn Jahre an der Seite von Thomas Wolter auf der Bank der Bremer U23 gesessen. Der 46-Jährige ist also ein alter Hase im Trainergeschäft. Zur „neuen“ Liga sagt er: „Das Niveau ist absolut okay."

 

Frank Bender - Werder Bremen /U16 (Foto: Werder Bremen)

 

Das Niveau ist okay, und derzeit hat Werders U16 offenbar einen kleinen Vorsprung vor der Konkurrenz. Denn nach einem sehr ordentlichen Start führen die Grün-Weißen die Spielklasse mit 16 Punkten aus sieben Spielen (5-1-1) an. Dabei war es am 1. Spieltag noch alles andere als gut gelaufen für das Bender-Team. „Gegen Concordia haben wir praktisch auf ein Tor gespielt und doch verloren“, erinnert sich der Trainer. In der Nachspielzeit gegen die SCC-Reserve hielt Baris Can Akar nach einem missglückten Abwehrversuch der Bremer aus 40 Metern drauf und traf zum 1:0-Endstand für die Gäste aus Hamburg.

Die Bremer starteten also mit einem Paukenschlag, allerdings einem negativen. Ein glückliches 2:1 über den Nachbarn SC Weyhe sollte gleich im nächsten Spiel die ersten Punkte bringen, und damit war Werders U16 denn auch drin in der Saison. Danach gewannen die Bremer gegen den VfB Lübeck (4:1), den HSV II (2:1), den Blumenthaler SV (5:0) und den VfL Osnabrück (3:1). Lediglich gegen den VfL Wolfsburg II (1:1) sollten die Bremer nicht zu drei Punkten kommen.

„Aber Wolfsburg hat auch eine Klasse-Mannschaft“, sagt Bender. Er zählt die Niedersachsen deshalb zu aussichtsreichsten Gegnern in dieser Spielzeit. Ebenso wie den HSV II („Ein gutes Team“), den VfL Osnabrück („Sie haben nur ein Ziel: Wiederaufstieg“) und den JFV Nordwest („Dort wird gute Arbeit geleistet“).

Andererseits weiß Frank Bender natürlich auch, dass jetzt, nach gerade einem Viertel der Saison, noch keine verlässliche Prognose möglich ist. Dagegen ist ihm einmal mehr deutlich geworden, worin die Herausforderung für seine Kicker besteht: „Sie müssen eine gravierende Umstellung bewältigen.“ Der Großteil des Kaders stammt schließlich aus der eigenen U15, hat im letzten Jahr also noch in der C-Junioren-Regionalliga gespielt. In der aktuellen Spielklasse würde nun „ein anderer Fußball“ gespielt, findet Bender. „Es geht körperlicher zu und schneller, außerdem treten sie meistens gegen ein Jahr ältere Gegenspieler an“, so der Werder-Trainer.

Insofern kann Frank Bender noch ein wenig zufriedener sein mit der Tabellenführung. Er weiß schließlich: „In der Regionalliga gewinnst Du kein Spiel mal eben so.“

 

(Text: Stefan Freye)

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