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Regionalliga Nord der C-Junioren 2012/2013: Spannend bis zum Schluss

Hamburger SV gewinnt den Titel in der C-Junioren-Regionalliga Nord

(Foto: Hamburger SV)

Das war aufregend: Vorm letzten Spieltag der C-Juniorenregionalliga besaßen noch vier Teams Chancen auf den Titel. Er ging am Ende an den Nachwuchs des Hamburger SV, der sich hauchdünn gegen Werder Bremen durchsetzte.

Sie werden aufgeatmet haben beim Hamburger SV (53 Punkte). Nahezu die komplette Rückrunde hatte das Team von Daniel Petrowsky die Liga angeführt. Dann kassierte es am vorletzten Spieltag eine glatte 0:4-Niederlage beim Nachwuchs von Holstein Kiel und fiel auf den zweiten Rang zurück. Kurz vor Schluss setzte sich nämlich Hannover 96 auf den Spitzenplatz. Weil die Niedersachsen jedoch im Saisonfinale gegen Werder Bremen verloren (1:2), gelangte der HSV dank seines Erfolgs gegen den JFV Bremerhaven (8:0) wieder an die Spitze. Das eindeutig beste Torverhältnis (103:21) spricht für die Hamburger. Mit Melvin Krol (28 Treffer) verfügen sie zudem über den besten Torschützen. Er setzte sich knapp durch gegen Niklas Schmidt von Werder Bremen (27).

Der 2:1-Erfolg über „Endspiel“ gegen 96 reichte Werder Bremen (53) nicht. Das Team von Thorsten Bolder hat ein schlechteres Torverhältnis (85:30) als der HSV und muss sich mit der Vizemeisterschaft begnügen. Das ist andererseits auch ein Erfolg: Die Bremer pendelten während der Saison meistens zwischen Platz drei und vier. Auf den zweiten Rang gelangten sie lediglich zwei Mal – und dabei ausgerechnet auch am letzten Spieltag.

Der Nachwuchs von Holstein Kiel (52) hat es immerhin geschafft, in die Phalanx der Bundesliga-Nachwuchsteams einzubrechen. Der 4:0-Erfolg über den Hamburger SV zählte dabei sicher zu den Highlights des abgelaufenen Spieljahres. Er war jedoch nicht der einzige Höhepunkt: In der ersten Saisonhälfte hatten die kleinen Störche die Liga sogar fünf Mal angeführt.

Pech für Hannover 96 (51): Als Tabellenführer besaßen die Niedersachsen vorm letzten Spieltag die besten Chancen auf den Titel. Andererseits: Die 1:2-Niederlage im Spitzenspiel bei Werder musste man einkalkulieren. Insofern wird auch der 96-Nachwuchs mit dieser Saison leben können – zumal er in der Hinrunde lange Zeit nicht in Schwung gekommen war und zwischenzeitlich Rang acht belegt hatte.

Mit dem VfL Wolfsburg (41) auf Rang fünf beginnt ein kleines Mittelfeld. Neben den Niedersachsen besaßen auch St. Pauli (37) und der Niendorfer TSV (29) keine Perspektiven in Richtung Spitze, mussten sich aber auch keine Gedanken über den Tabellenkeller machen.

Anders die Teams ab Rang acht: Der TSV Havelse (22) setzte sich erst in der Rückrunde von den unteren Plätzen ab; die JFV Bremerhaven (15), der Eimsbütteler TV (13) und der MTV Treubund Lüneburg (13) lieferten sich dagegen ein enges Rennen um die Plätze neun bis elf.

Einzig der TSV Hattstedt (4) griff niemals wirklich in die Positionskämpfe ein. Bis auf den fünften Spieltag, als der TSV auf Rang elf kletterte, zierte das Team aus Schleswig Holstein das Tabellenende. Der 1:0-Heimerfolg gegen Lüneburg im vergangenen November steht denn auch als einziger Sieg in der Bilanz des Schlusslichts.

(Text: Stefan Freye (sfy))

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