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Regionalliga Nord der Herren 2012/2013: Der positive Trend setzt sich fort - Sicherheitskommission des NFV legt eine Bilanz vor

(Foto: hansepixx.de)

Bereits in der Winterpause hatte die NFV-Sicherheitskommission ein positives Fazit gezogen. Nach Beendigung der Saison bestätigte sich der Anfangstrend: Was die Sicherheit betrifft, befindet sich die Regionalliga Nord im grünen Bereich. August-Wilhelm Winsmann, Vorsitzender der Kommission: „Es gab zwar durchaus kleinere Störfälle bei einigen Spielen, aber beunruhigende oder gewalttätige Ausschreitungen bzw. Vorfälle gab es erfreulicherweise gar nicht.“

Danach wurden die 286 Partien von durchschnittlich 804 Zuschauern verfolgt (rund 230000 gesamt). Lediglich 17 Partien wurden als Risikospiele eingestuft und von Sicherheitsaufsichten wegen der besonderen Bedeutung begleitet. Zu nennenswerten Vorkommnissen kam es lediglich bei drei dieser Duelle.

Das Interview mit August-Wilhelm Winsmann:

 

Die erste Saison der neuen Regionalliga ist vorüber. Welches Fazit ziehen Sie?

„Ich bin durchweg angenehm beeindruckt, denn ich mache keinen Hehl daraus, dass meine Bedenken vor Beginn der Saison durchaus größer waren und ich mit deutlich mehr Problemen hinsichtlich unliebsamer Vorkommnisse gerechnet habe. Dass das nicht so gekommen ist, liegt nach meiner Bewertung daran, dass die Zusammenarbeit innerhalb des gespannten Netzwerkes mit den verantwortlichen Sicherheitsbeauftragten der beteiligten Vereine, den Polizeibehörden und -dienststellen und dem Norddeutschen Fußballverband so gut und reibungslos geklappt hat. Deswegen können wir auch der kommenden Saison sehr positiv entgegensehen.“

Hat den Vorsitz in der NFV-Sicherheitskommission: August-Wilhelm Winsmann

Nachdem es in der Hinrunde lediglich zwei Mal zum Einsatz von Pyro-Technik gekommen war, stehen nun insgesamt 17 Vorfälle in der Statistik. Was ist passiert?

„In der Tat haben sich in der Rückserie diese Störfälle mit Einsatz von Pyrotechnik erhöht. Wenn man davon ausgeht, dass von insgesamt 25 registrierten Störungen 17 Mal Pyrotechnik verbotenerweise eingesetzt wurde, macht das deutlich, dass dieses Phänomen einen deutlichen Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit ausmachen wird. Gemeinsam mit den Sicherheitsbeauftragten der Vereine werden wir uns intensiv mit dem Thema befassen und diskutieren, mit welchen Maßnahmen wir der Entwicklung wirkungsvoll begegnen können. Eines darf man aber nicht vergessen: Ein Großteil des Einsatzes von Pyrotechnik beschränkt sich auf ein paar wenige Partien. Dort kam es gleich zu mehreren Vorfällen.“

Gibt es einen Anlass für wesentliche Veränderungen in den Sicherheitsanforderungen?

„Gerade weil diese erste Saison – entgegen der anfänglichen Bedenken – bis auf die wenigen Fälle störungsfrei verlaufen ist, gibt es derzeit überhaupt keinen Grund, die Sicherheitsrichtlinien zu verschärfen. Andererseits haben die Erfahrungen dieser Saison aber auch deutlich gemacht, dass sich der zum jetzigen Zeitpunkt festgeschriebene Mindeststandard bewährt hat. Änderungen sind daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.“

(Interview: Stefan Freye (sfy))

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