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Regionalliga Nord der Herren 2012/2013: Nachgefragt bei: Thorsten Gutzeit

Am Ende eines packenden Zweikampfs hatte er mit seinem Team vorerst die Nase vorn: Trainer Thorsten Gutzeit überwintert mit Holstein Kiel auf dem 1. Tabellenplatz der Regionalliga Nord, knapp vor Hannover 96 II. Angesichts der drei Punkte Vorsprung ist bei noch 15 ausstehenden Partien allerdings nichts entschieden im Titelrennen. Das findet der Übungsleiter auch.

 

(Foto: hansepixx.de)

Ihre Mannschaft hat sich zum Ende des Jahres deutlich stabilisiert und an Souveränität gewonnen. Wie erklären Sie diese Entwicklung?

Wir hatten im Sommer zahlreiche Neuzugänge, da dauert die Eingewöhnungs- und Findungsphase natürlich etwas länger. Dazu fehlten uns einige Stammkräfte der vergangenen Saison wie Morten Jensen, Kapitän Christian Jürgensen und Fiete Sykora. Nicht zu vergessen die schweren Verletzungen von Torjäger Jarek Lindner sowie den beiden Innenverteidigern Marcel Gebers und David Urban. Die Mannschaft hat nach den Niederlagen in Oldenburg und Wilhelmshaven eine gute Reaktion und Charakter gezeigt und eine sehr positive Entwicklung genommen. Wir arbeiten sehr konzentriert an allen unseren Themen.

Welche Schwerpunkte werden Sie in der Vorbereitung auf die Restrunde setzen und gibt es Dinge, die Ihre Mannschaft trotz der erfolgreichen letzten Monate noch deutlich verbessern muss?

Grundsätzlich versuchen wir immer, uns in allen Bereichen zu steigern.

Mit Hannover 96 II gibt es derzeit nur einen direkten Konkurrenten. Läuft es auf ein Duell mit den Niedersachsen hinaus oder erwarten Sie, dass weitere Teams eingreifen in den Kampf um die Spitze?

Auch wenn inzwischen eine etwas größere Lücke zum 3. Platz entstanden ist, tun wir gut daran, alle Gegner sehr ernst zu nehmen. Sowohl Havelse, Bremen II als auch Wolfsburg II darf man nie abschreiben.

Wie beurteilen Sie das Niveau der neuen Regionalliga im Vergleich zum Vorjahr?

Mit den starken Bundesliga-Nachwuchsteams besitzt die Regionalliga im oberen Bereich der Tabelle weiterhin hohe Qualität.

Was hat Sie besonders überrascht in der abgelaufenen Hinrunde?

Die Art und Weise, mit der unsere Zuschauer das Thema Regionalliga annehmen und die Mannschaft unterstützen, hat mich besonders gefreut. Im Holstein-Stadion herrscht eine klasse Stimmung und wir haben einen tollen Zuspruch. Und bei den letzten drei Auswärtsspielen in Hamburg, Weiche und Hannover haben uns 2000 Fans begleitet. Das könnte im Meisterschaftsrennen noch ein sehr wichtiger Faktor für uns sein.

(Stefan Freye (sfy))

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