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Regionalliga Nord der Herren 2013/2014: Entspannte Lage in der Liga

„Insgesamt eine sehr entspannte Lage“ - August-Wilhelm Winsmann zieht ein zufriedenes Fazit der Regionalliga-Halbserie.

(Foto: hansepixx.de)

Der Vorsitzende der Sicherheitskommission hat nun die 144 Spiele der Hinrunde ausgewertet. Dabei gab es „nur in ganz wenigen Einzelfällen Störungen, die mit Ausschreitungen oder Gewaltexzessen nichts zu tun haben“. Insgesamt kam es in den Partien der Hinrunde zu neun Straftaten (verteilt auf sechs Spiele) und 20 Einsätzen von Pyrotechnik (in fünf Spielen).

Zudem hatte sich „Au-Wi“ Winsmann zum Ziel gesetzt, die Polizeikräfte vor Ort auf ein Mindestmaß zu reduzieren – und war erfolgreich. „Ich bin ein wenig stolz darauf, dass es gelungen ist, den durchschnittlichen Einsatz der Polizeikräfte in der Regionalliga von 22 in der letzten Saison auf jetzt aktuell 16 Einsatzkräfte zu mindern.“ Möglich war die Reduzierung auch deshalb, da die Vereine ihren Einsatz steigerten und nun durchschnittlich 22 Ordner beschäftigten.

Dass sich die Lage in der Regionalliga Nord so entspannt darstellt, führt Winsmann jedoch auch auf die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zurück. Die Sicherheitsbeauftragten der Vereine, die örtlich zuständigen Polizeidienststellen, die Lage- und Informationsstellen der Länderpolizeien (Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein), die Koordinierungsstelle der Polizei in Hamburg und die Sicherheitskommission des Norddeutschen Fußballverbandes stimmen ihr Vorgehen weit im Voraus ab.

„Ein gewichtiger Teil dieses Netzwerkes und damit des positiven Gesamtbildes macht die sinnvolle und sachgerechte Festlegung der Risikospiele aus“, so „AuWi“ Winsmann. Dabei werden die Spielpaarungen für die gesamte Halbserie zunächst an die Sicherheitsbeauftragten der Vereine gesandt, die wiederum aus ihrer Erfahrungssicht die Spiele bewerten, welche der Partien aus ihrer Sicht als Risikospiele eingestuft werden sollten.
 
Danach bewertet auch die Sicherheitskommission des NFV diese Spiele, und dann folgt eine Sitzung mit den Vertretern der Innen- und Sportministerien der Länderpolizeien in der Koordinierungsstelle im Hamburger Polizeipräsidium. In dieser Zusammenkunft erfolgt die vorläufige Festlegung der Risikospiele, unter Berücksichtigung der Termine von Bundesligavereinen, deren 2. Mannschaften in der Regionalliga antreten. Die Festlegung einer Partie als Risikospiel erfolgt schließlich zeitnah unter Einbeziehung der bis dahin bekannt gewordenen Aufklärungsergebnisse. Die endgültige Entscheidung obliegt dabei der Polizei.

 

(Text: Stefan Freye)

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