Wie ist die Regionalliga-Hinrunde aus der Sicht des Spielausschusses verlaufen?
Überwiegend problemlos und recht entspannt! Erfreulich ist zudem, dass wir bislang in den wesentlichen Zahlen wie bei den Risikospielen, den Vorfällen, also etwa dem Einsatz von Pyro-Technik, und den Feldverweisen unter den Zwischenergebnissen der anderen vier Regionalligen liegen. Allerdings auch bei den Zuschauerzahlen, da ist uns ja bekanntlich der Zuschauerkrösus Holstein Kiel "abhanden" gekommen.
Der Abschied der Störche in die Richtung Dritte Liga war also nicht zu kompensieren?
Offensichtlich nicht, das ist aber verbandseitig natürlich kaum zu beeinflussen. Positiver Ausreißer war hier das an einem Montagabend live vom TV-Sender Sport1 übertragene Spiel 'Meppen - Oldenburg', das immerhin über 5.000 Zuschauer ins Stadion gezogen hat.
Welchen Eindruck haben Sie von der sportlichen Seite?
Zum Teil recht ansehnliche und überwiegend sehr spannende Spiele.
(Der Vorsitzende des NFV-Spielausschusses - Jürgen Stebani)
Die Liga macht einen sehr ausgeglichenen Eindruck. Wie ist er zu erklären?
Da die Vereine ihre Kaderplanungen offensichtlich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten gehalten haben, ragt kaum ein Verein extrem heraus.
Wie wird sich der Spitzenkampf entwickeln?
Das wird noch sehr spannend – ohne, dass ich prophezeien kann oder werde, wer von den ersten vier sehr ausgeglichenen Teams - VfL Wolfsburg II, VfB Oldenburg, Goslarer SC, Werder Bremen II - am Ende vorne steht. Selbst die nächsten drei - SV Meppen, ETSV Weiche Flensburg, BSV SW Rehden - haben bei mehr Stabilität ja noch Chancen.
(Das Interview führte Stefan Freye)