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Regionalliga Nord der Herren 2013/2014: So lief der 10. Spieltag

Favoritensiege - Am 10. Spieltag der Regionalliga Nord setzen sich die Spitzenteams durch

(Foto: hansepixx.de)

Der SV Meppen darf nach dem 1:0-Heimerfolg über Goslar als Gewinner des 10. Spieltags gelten. Die Emsländer nehmen hinter Wolfsburg II und Oldenburg nämlich weiterhin den dritten Tabellenplatz ein. Das Führungstrio hat sich nun etwas von der Konkurrenz abgesetzt.

ETSV Weiche Flensburg – SV Wilhelmshaven 3:0 (1:0)

Fünf Partien war der Gastgeber ohne dreifachen Punktgewinn geblieben. Nun glückte ein souveräner Erfolg dank der Treffer von Tim Wulff (37.), Jannick Ostermann (55.) und Jonas Walter (87.). Der Gast kassierte dagegen nach sieben Spielen (1-6-0) die erste Niederlage und rangiert als 15. nur einen Rang vor den Abstiegsplätzen.

Werder Bremen II – BV Cloppenburg 3:0 (2:0)

Immerhin vier Partien waren die Bremer ohne Sieg geblieben, ehe sie gegen den Nachbarn aus Cloppenburg einen ungefährdeten Sieg landeten. Den zugleich fünften Heimsieg im siebten Auftritt vor heimischer Kulisse leitete Onel Hernandez (21./31.) mit zwei Treffern innerhalb von zehn Minuten ein. Ein Eigentor von Cloppenburgs Kristian Westerveld (55.) sorgte schließlich für den Endstand. „Das Ergebnis sieht deutlich aus, doch es war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben heute aber gut kombiniert und die Chancen und Tore gut herausgespielt“, fasste Werder-Coach Viktor Skripnik zusammen. Das Team seines Kollegen Jörg-Uwe Klütz konnte den positiven Trend (vier Punkte aus zwei Partien) nicht bestätigen und fiel auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Der BVC-Trainer betonte aber nach dem Spiel, dass man weiterhin „alles versuchen“ werde. Aufgegeben wird nicht in Cloppenburg.

Eintracht Braunschweig II – Hamburger SV II 1:1 (1:0)

So richtig half dieses Remis keiner Mannschaft weiter. Die Eintracht blieb auf einem Abstiegsplatz, und auch der HSV vermochte sich als 14. nicht entscheidend abzusetzen. Trotzdem wird man an der Elbe mit diesem Ergebnis eher leben können. Nachdem Marcel Bär den Gastgeber früh in Führung geschossen hatte (7.), glich Josef Shirdel nämlich erst sehr spät per Foulelfmeter aus (84.). „Wir freuen uns, dass wir den Punkt noch ergattern konnten. Unter dem Strich geht das Ergebnis in Ordnung“, meinte HSV-Coach Rudolfo Cardoso. Seine Mannschaft wartet nun allerdings seit sieben Partien auf einen Sieg.

SC Victoria Hamburg – VfL Wolfsburg II 0:4 (0:2)

„Wir waren über die gesamte Spieldauer hinweg sehr konzentriert und sehr fokussiert. Einzig in der Chancenverwertung müssen wir noch besser werden, da werden wir jetzt im Training ansetzen. Dennoch war es heute eine runde Leistung des Teams“, meinte ein zufriedener VfL-Trainer Valérien Ismaël. Seine Mannschaft habe gezeigt, dass sie „bereit ist für das Topspiel gegen Werder Bremen II am kommenden Samstag“. Ein Foulelfmeter von Ferhat Yazgan (3.) sowie die Treffer von Willi Evseev (42./56.) und Justin Eilers (58.) hatten den souveränen Erfolg sichergestellt. Die Hamburger warten dagegen seit acht Spielen auf einen Sieg, sie sind das neue Schlusslicht der Liga.

TSV Havelse – VfR Neumünster 1:1 (0:1)

Ebenso viele Platzverweise wie Tore gab es für die rund 300 Zuschauer zu sehen. Zunächst hatte Havelses Torben Deppe wegen groben Foulspiels die Rote Karte (24.) kassiert, und die Gäste in Überzahl durch Amando Aust (35.) zur Führung getroffen. Im zweiten Durchgang sah beim VfR ausgerechnet der ehemalige TSV-Spieler Ali Moslehe nach einer Beleidigung ebenfalls „Rot“ (64.), und so markierte Christoph Beismann (84.) noch den Ausgleich. Während Havelse nun zum dritten Mal in Folge unentschieden spielte, ist der VfR seit vier Spielen ungeschlagen (2-2-0).

VfB Oldenburg – Hannover 96 II 2:0 (1:0)

Satte 20 Punkte hat der VfB nun auf dem Konto. Sein Trainer dachte nach dem sicheren Dreier gegen Hannover allerdings noch immer an den Klassenerhalt und die magische 40-Punkte-Grenze. „Die Hälfte ist drin“, meinte Alex Nouri. Dabei ist mittlerweile bekannt, dass die Oldenburger wohl nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. In dieser Form dürfte der Tabellenzweite sich noch eine ganze Weile an der Spitze halten. Aber vielleicht liegt in seiner bescheidenen Haltung ja gerade ein Erfolgsgeheimnis. Die Treffer für den Gastgeber besorgten Peer Wegener (43.) und Torjäger Addy-Waku Menga (48.), der sein zehntes Saisontor erzielte.

BSV Schwarz-Weiß Rehden – FC Eintracht Norderstedt 2:1 (0:0)

Der Gastgeber schien früh in Rückstand zu geraten, doch BSV-Keeper Milos Mandic parierte den Foulelfmeter von Norderstedts Philipp Koch (4.). Erst in der zweiten Hälfte legten Francis Banecki (67.) und Taiki Hirooka (79.) den Grundstein zum Sieg, der auch nach dem Anschluss von Jürgen Tunjic (88.) nicht mehr in Gefahr geriet.

SV Meppen – Goslarer SC 1:0 (1:0)

Bereits in der 37. Minute erzielte Max Kremer das Tor des Tages in diesem Spitzenspiel. Rund 2200 Zuschauer sahen eine kampfbetonte Partie mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Die kletterten dank des dritten Sieges in Folge auf den dritten Tabellenplatz. Dagegen fiel der GSC nach dem dritten sieglosen Spiel auf den fünften Tabellenplatz zurück.

SV Eichede – FC St. Pauli II 3:1 (0:1)

Der dritte Sieg in Folge führte den Gastgeber auf den achten Tabellenplatz. Nun scheint der Aufsteiger endgültig in der Liga angekommen. Gegen die Hamburger musste Eichede allerdings den 0:1-Rückstand durch Mustafa Zazai hinnehmen (3.). Erst die späten Treffer von Haris Huseni (81.) sowie des eingewechselten Arnold Lechler (83., 90.) drehten die Partie. Pech also für den Nachwuchs des FC St. Pauli. „Wir haben eine gute Leistung gezeigt und uns sehr viele Torchancen herausgespielt. Am Ende musst du das zweite und dritte Tor machen, um den Gegner zu demoralisieren. Das schaffen wir im Moment noch nicht. Und dann läuft es natürlich in die andere Richtung“, meinte dessen Trainer Thomas Meggle. Seine Mannschaft gewann aus den zurückliegenden vier Begegnungen lediglich einen von zwölf möglichen Punkten.

 

(Text: Stefan Freye (sfy))

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