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Regionalliga Nord der Herren 2013/2014: Vorschau 11. Spieltag

Gipfeltreffen in Wolfsburg - Nachwuchsduell am 11. Spieltag der Regionalliga Nord

 

(Foto: hansepixx.de)

Das Spitzenspiel des 11. Spieltags findet zweifellos in Wolfsburg statt. Neben der Reserve des VfL gilt das Team von Werder II schließlich als Mitfavorit auf den Titel. Die Bremer haben nun die Chance, den Abstand auf die Niedersachsen zu verkürzen.

VfL Wolfsburg II – Werder Bremen II (Sa., 14 Uhr)

Die jungen Wölfe sind gut drauf, sie landeten vier Siege aus den vergangenen fünf Partien und führen die Tabelle mit 22 Punkten an. Der Gast aus Bremer ist nun seit drei Spieltagen ohne Niederlage, folgt allerdings erst auf dem vierten Rang. „Man kann ganz sicher von einem Spitzenspiel sprechen, denn die U23 von Werder Bremen ist genau wie wir eine spielstarke Mannschaft“, sagt VfL-Coach Valérien Ismaël. Er erwartet von seiner Mannschaft, dass sie „sehr konzentriert“ ins Spiel geht und im Vergleich zu den vergangenen Partien die „Effektivität noch erhöht“. Sein Kollege Viktor Skripnik: „Wolfsburg ist Favorit. Wir wollen jedoch aus einer kompakten Defensive mit schnellen Vorstößen zum Erfolg kommen.“ Der Bremer Trainer freut sich übrigens „immer, wenn ich alte Freunde wiedertreffe“. In Wolfsburg ist er da genau richtig: Ismaël und Skripnik hatten 2004 gemeinsam mit Werder Bremen das Double geholt.

Hamburger SV II – VfB Oldenburg (Sa., 14 Uhr)

Sieben Spiele wartet die HSV-Reserve bereits auf einen Sieg. Nun kommen auch noch die Überflieger der Liga. Denn mit einem Dreier in Hamburg würde der VfB bei einer gleichzeitigen Niederlage der Wolfsburger an die Spitze der Liga klettern. Sein Trainer Alex Nouri erwartet eine disziplinierte Leistung: „Wir müssen wieder an unser Limit gehen und dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben. Nur wenn wir gegen den HSV konzentriert, diszipliniert und mit der richtigen Einstellung auftreten, können wir etwas Zählbares mitnehmen.“

FC St. Pauli II – Eintracht Braunschweig II (Sa., 14 Uhr)

Das Spiel der Nachwuchsteams ist zugleich ein Kellerduell. Die Hamburger sind als 13. zwar deutlich besser platziert als ihr Gegner aus Braunschweig (16.). Doch auch sie warten nun bereits seit fünf Begegnungen auf ihren dritten Saisonsieg. Der Gast kassierte in den vergangenen sechs Partien lediglich eine Niederlage, gewann allerdings auch nur ein Spiel (1-4-1).

BV Cloppenburg – TSV Havelse (Sa., 14 Uhr)

Mit dem ersten Heimsieg der Saison könnte der BVC den Abstiegsplatz (17.) zumindest für eine Nacht verlassen. Nachdem sich die Gäste aus Havelse zuletzt allerdings drei Mal in Folge mit einem Unentschieden trennten, spricht auch in Cloppenburg einiges für ein Remis. Der Gastgeber kam auf eigenem Platz schließlich auch bereits zu drei Punkteteilungen (0-3-3).

Goslarer SC – SV Eichede (So., 14 Uhr)

Der Gast kommt mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge nach Goslar. „Es geht darum, das Selbstvertrauen der jüngsten Erfolge mitzunehmen und die Form zu konservieren“, sagt Eichedes Trainer Oliver Zapel. Der Gastgeber wartet zudem seit drei Partien (0-1-2) auf einen Sieg. Davon möchte sich Zapel allerdings nicht täuschen lassen: „Auch wenn der GSC seine vergangenen Spiele nicht gewinnen konnte, hat er doch ganz andere Möglichkeiten als wir. Aber wir haben nun schon mehrfach bewiesen, dass wir Überraschungen schaffen können.“

FC Eintracht Norderstedt – SV Meppen (So., 14 Uhr)

Der auf eigenem Platz noch ungeschlagene Aufsteiger aus Norderstedt hält als Zwölfter ordentlich mit. Er trifft am 11. Spieltag aber auf einen ziemlich formstarken Gegner. Der SV Meppen ist nun seit drei Spielen siegreich und hat fünf Partien lang nicht verloren. Die Emsländer kletterten zuletzt auf den dritten Tabellenplatz.

Hannover 96 II – ETSV Weiche Flensburg (So., 14 Uhr)

„Vor dem Tor fehlt uns momentan die letzte Entschlossenheit. Jeder muss sich selbst aus dem Loch herausziehen und dann seine Mitspieler unterstützen“, sagt 96-Coach Sören Osterland. Seine Mannschaft ist seit sechs Partien (0-3-3) ohne Sieg. Auch der Gast aus Flensburg konnte das Niveau des guten Starts nicht ganz halten. Erst der 3:0-Heimsieg über Wilhelmshaven beendete am vergangenen Wochenende eine fünf Spiele währende Negativserie.

VfR Neumünster – BSV Schwarz-Weiß Rehden (So., 15 Uhr)

Man sieht der Tabelle nicht unbedingt den Charakter der Partie an. Der VfR (10.) ist nun aber seit vier, Rehden (7.) sogar seit sieben Spielen ungeschlagen. Die Statistik der vergangenen Saison lässt nicht unbedingt einen Schluss auf den Ausgang dieses Duells zu: Neumünster siegte zu Hause (2:0), in Rehden dagegen der BSV (2:1).

SV Wilhelmshaven – SC Victoria Hamburg (So., 16.30 Uhr)

Ein Kellerduell: Die Victoria (18.) will die dritte Niederlage in Folge verhindern, und der gastgebende SV Wilhelmshaven (15.) hat seit fünf Begegnungen nicht mehr gewonnen. In der vergangenen Spielzeit hatte jeweils das Heimteam dieser Paarung einen 3:0-Heimsieg gelandet.


(Text: Stefan Freye (sfy))

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