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Regionalliga Nord der Herren 2013/2014: Vorschau 32. Spieltag

Die Ziellinie in Sichtweite

(Foto: hansepixx.de)

Am drittletzten Spieltag der Regionalliga Nord könnten weitere Entscheidungen im Abstiegskampf fallen. Spannend geht es auch an der Spitze zu, beim Duell zwischen Wolfsburg und Werder.

 

Eintracht Braunschweig II – SV Meppen (Fr., 19 Uhr)

Siegreich waren zuletzt beide Teams: Während die Eintracht zu einem 3:1-Heimsieg über Rehden kam, gewann der SVM auf eigenem Platz gegen Eichede (4:0). Da Braunschweig (2-2-1) und Meppen (2-3-0) zudem über eine gute Bilanz aus den vergangenen fünf Partien verfügen, dürfte dieses Duell relativ offen sein – wie beim 0:0 im Hinspiel.

BV Cloppenburg – Hannover 96 II (Fr., 19 Uhr)

Dank des 1:1 gegen Havelse ist der Gast nun seit drei Partien ungeschlagen. Schließlich hatte 96 zuvor gegen Victoria (5:0) und Werder II (2:1) gewonnen. Es scheint also durchaus möglich, dass das Osterland-Team eine durchwachsene Saison zumindest mit einer ordentlichen Platzierung abschließt. Der Trainer hatte zuletzt ja auch die „gute Entwicklung“ seiner Mannschaft betont. Eine Wiederholung des Hinspielerfolges (2:0) würde dem Elften die einstelligen Tabellenplätze jedenfalls näher bringen. Der BVC, derzeit punktgleich mit 96 auf Rang zwölf, möchte seinen Trend indes auch fortsetzen: Cloppenburg war beim 3:1 in Wilhelmshaven schließlich auch mal wieder ein Sieg gelungen.

Victoria Hamburg – Goslarer SC (Sa., 13.30 Uhr)

Mit dem GSC ist eine der spannendsten Fragen dieses Spieltags verbunden: Legt der Tabellenvierte an diesem Wochenende den Schalter um? Der 0:8-Niederlage in Oldenburg war am vergangenen Wochenende nämlich nicht die erwartete Wiedergutmachung gelungen. Im Gegenteil, Goslar ließ eine 0:2-Niederlage gegen Weiche Flensburg folgen. Die Victoria, zuletzt 0:5 gegen St. Pauli II, kann theoretisch noch immer auf einen Nichtabstiegsplatz klettern. Viel mehr werden die Hamburger aber darauf bedacht sein, ihren Platz gegen Schlusslicht Eichede zu verteidigen. Steigt der Meister nämlich in die 3. Liga auf – und aus dieser Spielklasse niemand in die Regionalliga ab -, dann bliebe der 16. der Klasse erhalten.

Werder Bremen II – FC St. Pauli II (Sa., 14 Uhr)

Die Bremer stehen vor dem dritten Nachwuchsduell in Folge. Beim 1:2 gegen Hannover II waren sie einem effektiveren Gast unterlegen, beim 2:0 im Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV II nutzten sie ihre Chancen besser als der Gegner. Das Eigentor von Patrick Owomoyela (32.) sowie der Treffer von Max Wegner (36.) hatten am Dienstagnachmittag für eine frühe Vorentscheidung gesorgt – in einem weitgehend ausgeglichenen Spiel. „Über diesen Spielverlauf bin ich natürlich sehr froh. In dieser Phase der Saison zählt nun jeder Punkt, mal sehen wie es weitergeht“, meinte Viktor Skripnik nach dem Erfolg an der Elbe. Nun soll erst einmal ein Sieg dafür sorgen, dass Werder an die Tabellenspitze klettert und Druck auf Tabellenführer VfL Wolfsburg ausübt. Der Gegner aus Hamburg möchte sich allerdings für die 1:2-Hinspielniederlage revanchieren.

ETSV Weiche Flensburg – Eintracht Norderstedt (Sa., 14 Uhr)

Das waren sie gar nicht mehr gewohnt in Norderstedt: Beim 1:4 gegen Oldenburg kassierte die Eintracht die erste Niederlage nach zuvor zehn ungeschlagenen Spielen und fiel auf den zehnten Rang zurück. Der Gegner gewann dagegen mit 2:0 in Goslar. Damit ist Weiche seit fünf Partien (2-3-0) ungeschlagen. Gewinnt das Team wie im Hinspiel in Norderstedt (2:1), wäre ein großer Schritt zur Sicherung des sechsten Tabellenplatzes gemacht.

SV Eichede – VfR Neumünster (So., 14 Uhr)

Der VfR hat es nach dem sensationellen Heimsieg über Wolfsburg II nun in der Hand, vorzeitig einen Regelabstiegsplatz zu vermeiden. Gewinnt der Gastgeber, wäre der 15. von den unter ihm platzierten Teams nämlich nicht mehr einzuholen. Für den SVE gilt dagegen, was auch der Viktoria zugutekommen könnte: Der erste Abstiegsplatz würde reichen, wenn der Meister in die 3. Liga aufsteigt. Allerdings: Das Schlusslicht wartet bereits seit 21 Spielen auf einen Sieg. Der letzte dreifache Punktgewinn datiert aus dem Oktober 2013.

VfL Wolfsburg II – SV Wilhelmshaven (Sa., 14 Uhr)

„Wir haben es noch selbst in der Hand“, betonte VfL-Coach Valérien Ismaël zuletzt. Stimmt. Allerdings könnte Werder II mit einem Sieg gegen St. Pauli II an den Niedersachsen vorbeiziehen, und dann wären die Wolfsburger plötzlich eine Art Verfolger. Alles andere als eine Wiederholung des Hinspielerfolges gegen Wilhelmshaven (2:0) käme trotzdem einer Sensation gleich – die es beim 0:1 des VfL II in Neumünster zuletzt allerdings schon gegeben hatte.

VfB Oldenburg – BSV Schwarz-Weiß Rehden (So, 15 Uhr)

Der Gastgeber ist richtig gut drauf: Dem 8:0 über Goslar ließ Oldenburg zuletzt einen 4:1-Erfolg bei der starken Eintracht in Norderstedt folgen. Es wäre deshalb wohl schon ein Erfolg, wenn Rehden wie im Hinspiel (0:0) einen Punkt holen würde. Der BSV hatte nach fünf Spielen ohne Niederlage im vergangenen Spieltag in Braunschweig verloren (1:3).

TSV Havelse – Hamburger SV II (So., 17 Uhr)

Pech für den HSV: Die unglückliche Niederlage gegen Werder II (0:2) beendete am Dienstag eine drei Spiele währende Serie von ungeschlagenen Duellen. Gegen den TSV Havelse würde man nun gern den Hinspielerfolg (2:0) wiederholen. Allerdings ist der Gastgeber längst nicht mehr mit dem Team der Hinrunde zu vergleichen. Der TSV kassierte in den vergangenen 13 Partien nämlich lediglich zwei Niederlagen (8-3-2) – gegen Spitzenreiter Wolfsburg II und seinen Verfolger Werder II.

 

(Text: Stefan Freye)

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