- Das Spiel fällt wegen Unbespielbarkeit des Platzes aus -
Ein offizielles Eröffnungsspiel ist es natürlich nicht. Aber einen besonderen Charakter hat die Partie zwischen dem TSV Havelse und dem BSV Rehden (So., 14 Uhr) schon. Schließlich startet die Regionalliga Nord mit diesem Duell in die zweite Saisonhälfte.
Die Generalprobe glückte dem TSV Havelse. Zum Abschluss des Trainingslagers im türkischen Side gewann das Team von Christian Benbennek mit 2:1 (1:1) gegen den kasachischen Erstligisten FK Artyrau. „Wichtig ist, dass es uns gelungen ist, ein Spiel zu drehen“, kommentierte der Trainer zufrieden. Er erkannte gegen Artyrau zudem die Inhalte aus den vorangegangenen Einheiten wieder: „Wir haben es heute über weite Strecken richtig gut gemacht und konnten viel von dem umsetzen, was wir uns in Side erarbeitet haben.“
Für den TSV Havelse, der gegen die SF Lotte (2:0) die Testspielserie gestartet hatte, war es in Hinrunde stetig bergab gegangen – in eine wirklich prekäre Situation geriet das Team jedoch nicht. Das Nachholspiel bietet nun auch die Gelegenheit, vom elften bis auf den neunten Rang zu klettern. In den letzten Partien des alten Jahres hatte Havelse in Goslar (0:2) und Norderstedt (2:5) allerdings zwei Niederlagen in Folge kassiert.
Der BSV Rehden überwinterte auf dem siebten Rang, und auch der Gegner des TSV Havelse trat in der Vorbereitung gegen die Sportfreunde Lotte an. Gegen den Tabellenzweiten der Regionalliga West gelang dem Team von Trainer Björn Wnuck beim 1:0 (1:0)-Erfolg dabei am vergangenen Wochenende der erste Sieg im fünften Testspiel. Nachdem er „eine Klasseleistung“ gesehen hatte, zeigte sich der BSV-Coach denn auch sehr zufrieden.
Seine Mannschaft hatte sich zwar mit einer 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen II in die Winterpause verabschiedet, war zuvor allerdings gegen Victoria Hamburg (3:0) und bei Weiche Flensburg (2:0) erfolgreich gewesen. Die Bilanz der vergangenen fünf Partien (2-1-2) gleicht der des TSV Havelse (2-0-3). Das Hinspiel in Rehden hatte der BSV mit 2:0 für sich entschieden.
(Text: Stefan Freye)