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Regionalliga Nord der Herren 2013/2014: Zweiter Staffeltag

Staffeltag der Regionalliga Nord

Der Ball ruht, der NFV nicht: Bevor die Regionalliga Nord am 2. Februar mit dem Nachholspiel zwischen TSV Havelse und dem BSV Rehden in das neue Spieljahr startet, trafen sich Vereinsvertreter und das NFV-Präsidium zum Staffeltag im Weserstadion.

Wie in jeder Pause gab es einiges zu besprechen, und natürlich zogen die Beteiligten auch ein Fazit der Hinrunde. Es konnte sich sehen lassen, das stand außer Frage. Lediglich bei den Zuschauerzahlen gab es einen leichten Rückgang zu vermelden.

„Wir sind in allen Kennzahlen unter denen der anderen Regionalligen – leider auch bei den Zuschauern“, fasste Jürgen Stebani, Vorsitzender des Spielausschusses, die Lage der Liga zusammen. Hatten in der vergangenen Saison noch durchschnittlich rund 840 Zuschauer eine Regionalligapartie besucht, so waren es bislang lediglich 635. Noch hat sich also kein Verein gefunden, der die Rolle der Zuschauermagneten Holstein Kiel (Aufstieg in die 3. Liga) und VfB Lübeck (Insolvenzverfahren) übernehmen konnte.

Was die anderen Merkmale einer Spielklasse betrifft, ist die Regionalliga Nord dagegen beispielgebend. Keine andere 4. Liga hatte weniger Gelbe und Rote Karten (durchschnittlich vier), weniger Risikospiele (insgesamt zehn) und Vorkommnisse (insgesamt sechs) zu verzeichnen. Dies nahm August-Wilhelm Winsmann, Vorsitzender der Sicherheitskommission, zum Anlass, noch einmal auf die „insgesamt sehr entspannte Lage“ hinzuweisen – zumal auch die Straftaten und polizeilichen Maßnahmen im Vergleich zur Vorsaison deutlich zurück gingen.

Auch die Zahlen des Sportsgerichts lagen im Trend. „Wir hatten erfreulich wenig Verfahren“, meinte dessen Vorsitzender Uwe Dittmer. Lediglich 37 Mal hatte das Sportgericht zu tun in den vergangenen Monaten. Er sprach dabei 29 Sperren aus.

Positiv äußerte sich auch Wilfried Heitmann, der Vorsitzende der Schiedsrichterkommission. Er zeigte sich bis auf ganz wenige Ausnahmen nämlich sehr zufrieden mit der Behandlung der Unparteiischen. In der Rückrunde würden die Schiedsrichter allerdings verstärkt die Einflussnahme von den Trainerbänken unterbinden und auch die räumliche Gestaltung der Coachingzonen überwachen.

Weil Stillstand jedoch Rückschritt ist, soll sich in der Zukunft das eine oder andere ändern. So kündigte Jürgen Stebani eine verbindliche Regelung für den Umgang mit Insolvenzverfahren an. Daneben bemüht sich der Verband intensiv um die Darstellung der Liga in den Medien. Dabei stellte Jana Miglitsch aus der NFV-Geschäftsstelle die Nutzungsmöglichkeiten von bewegten Bildern im Internet sowie eines Webradios vor.

 

(Text: Stefan Freye)

 

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