Am Mittwoch fängt für Hannover 96 und den VfB Lübeck die Saison quasi noch einmal an. Das fällige Nachholspiel des ersten Spieltages wird um 19:30 Uhr an der Lohmühle angepfiffen. Die Grün-Weißen aus der Hansestadt waren am vergangenen Spieltag spielfrei und nutzen die Gelegenheit für ein Testspiel gegen den schleswig-holsteinischen Verbandsligisten TSV Schlutup. Mit 10:2 ging dieses deutlich an den Regionalligisten. Gleich vier Spielern gelang dabei ein Doppelpack. Stefan Richter, Andre Senger, Timo Barendt und Marcel Meier netzten jeweils doppelt ein und schossen sich für das Spiel am Mittwochabend warm. Der VfB konnte bisher zwei von drei Heimspielen der aktuellen Regionalligaserie für sich entscheiden (2:0 gegen St.Pauli II; 4:0 gegen Goslarer SC), lediglich gegen den Tabellenführer aus Oldenburg musste man sich daheim knapp mit 0:1 geschlagen geben. Die Jungs von Trainer Denny Skwierczynski können daher befreit und ausgeruht in die Partie gehen und werden versuchen, den nächsten Heimdreier einzufahren, um sich für die Begegnung gegen den Tabellenzweiten VfL Wolfsburg am kommenden Spieltag (Sonnabend, 14 Uhr - Stadion an der Lohmühle) zu rüsten.
Der Gast aus Hannover musste am vergangenen Freitag eine empfindliche 1:0 Niederlage gegen den starken Aufsteiger der SpVgg Drochtersen/Assel hinnehmen. Nach acht Spieltagen stehen die „Roten“ mit sieben Punkten auf Rang 16 und bleiben damit wohl auch hinter den eigenen Erwartungen zurück. In den letzten vier Spielen konnte lediglich ein Punkt verbucht werden. Grund genug für das Team von Michael Krüger, sich mit einem Sieg ein paar Sorgen zu entledigen. Dabei ruhen die Hoffnungen besonders auf Roman Prokoph, der 30-Jährige erzielte bisher sieben der zehn geschossenen Tore und ist damit so etwas wie die Lebensversicherung der Niedersachsen. Ein Erfolg in Lübeck ließe die nächste Aufgabe gegen die zurzeit stark aufspielende Eintracht aus Norderstedt (Sonnabend, 13 Uhr – Beekestadion) vermutlich auch gleich in einem anderen Licht erscheinen.
Der VfB Lübeck rangiert derzeit auf dem gesicherten 7. Tabellenplatz, während sich die Gäste mit einem Sieg aus dem Tabellenkeller und derzeitigem 16. Platz bis auf Rang 12 vorarbeiten könnten. Schiedsrichter der Partie ist Marcel Hass vom TuS Germania Schnelsen, ihm assistieren Kevin Rosin und Philip Roedig.
(Text: NFV)