News

Regionalliga Nord der Herren 2015/2016: So lief der 30. Spieltag

Tabellenkeller groß wie nie

(Foto: hansepixx.de)

Während der Spitzenreiter sein Auswärtsspiel beim Goslarer SC gewann, trennte sich sein Verfolger VfB Oldenburg mit einem 0:0 von Weiche Flensburg. Am 30. Spieltag der Regionalliga Nord baute der VfL Wolfsburg seinen Vorsprung damit auf drei Punkte aus.

TSV Havelse – SV Meppen 5:2 (2:0)

Nun ist der TSV endgültig wieder angekommen in der erweiterten Spitzengruppe. Während Marcel Kohn (29., HE), Yanik Strunkey (40.), Deniz Undav (51.), Denis Kina (64.) und Tobias Fölster (73.) für den Gastgeber erfolgreich waren, trafen Marc Schnier (63.) und Martin Wagner (78.) für den SVM. Dabei fiel Wagners Treffer zum Endstand, nachdem Muhamed Alawie gerade mit einem Handelfmeter an Havelses Schlussmann Alexander Dlugaiczyk gescheitert war. Es war nicht die einzige Panne der Meppener. Der Gast geriet auf der Anreise in einen Stau, und so musste die Partie mit 30-minütiger Verspätung angegriffen werden.

VfB Lübeck – SpVgg Drochtersen/Assel 0:1 (0:0)

Nach wie vor trennen den VfB zwar vier Punkte von der Abstiegszone. Doch natürlich hatte sich der Gastgeber mehr erhofft vom Heimspiel gegen den Aufsteiger. Zumal der Gastgeber den Gegentreffer erst in den Schlussminuten kassierte, nämlich als Danny-Torben Kühn zum Entsetzen der meisten unter den 1.059 Zuschauern an der Lohnmühle einnetzte (88.). Das Tor sorgte auf der anderen Seite dafür, dass der Gast auf den vierten Tabellenplatz kletterte.

FC St. Pauli II – Hamburger SV II 2:1 (2:0)

Es scheint fast so, als ob St. Pauli pünktlich zum Saisonfinale zu seiner Form findet. Jedenfalls präsentierte sich der Gastgeber eine Woche nach dem überraschenden 4:0 in Norderstedt erneut in guter Verfassung und distanzierte die Abstiegszone auf vier Punkte. Der HSV ist dagegen nach wie vor nur einen Punkt von einem Abstiegsplatz entfernt. Der späte Treffer von Philipp Sven Müller (82.) vermochte die erste Niederlage nach sieben Partien nicht zu verändern. Schließlich hatte der Gastgeber zuvor durch Yannick Deichmann (2.) und Jan-Marc Schneider (12.) eine beruhigende Führung herausgeschossen.

Goslarer SC – VfL Wolfsburg II 1:2 (1:1)

Der Spitzenreiter siegt derzeit nicht gerade im Hurra-Stil. Aber er gewinnt seine Spiele, und das zeichnet die Wolfsburger zweifellos aus. Noch zur Pause hatte der engagierte Gastgeber nach Treffern der Wolfsburger Sebastian Wimmer (15., ET) und Hilal El-Helwe (38.) auf einen Punktgewinn hoffen dürfen. Auch in der zweiten Halbzeit unterstrich der GSC in nahezu jeder Aktion, dass er den Abstiegskampf angenommen hat. Der spielerischen Überlegenheit des VfL war es am Ende zu verdanken, dass Bastian Schulz der Siegtreffer gelang (65.) - und damit zugleich der siebte Erfolg in Serie.

TSV Schilksee – VfV Borussia 06 Hildesheim 0:0

Irgendwie konnten wohl beide Teams mit diesem torlosen Remis leben. Der Gastgeber gewann nach 13 Niederlagen in Folge mal wieder einen Zähler, und die Borussia aus Hildesheim nahm nach dem 0:2 in Oldenburg ebenfalls einen Punkt mit. Der Mitaufsteiger des TSV Schilksee besitzt angesichts eines Vorsprungs von fünf Punkten vor der Abstiegszone nach wie vor gute Chancen auf den Klassenerhalt.

BSV Rehden – FC Eintracht Norderstedt 4:2 (3:1)

Den Frust vom späten Ausgleich zum 3:3 in Cloppenburg saß offenbar tief. Der BSV ließ im Heimspiel gegen Eintracht Norderstedt jedenfalls keinen Zweifel daran, dass er diesmal unbedingt drei Punkte gewinnen wollte. Die Treffer von Gazi Siala (10.), Joseph Boyamba (13.) und Kevin Artmann (14.) stellten die Weichen also frühzeitig auf Sieg. Der Gastgeber ließ sich auch nicht beeindrucken von den Toren durch Juri Marxen (45.) und Philipp Koch (56.) zum 3:2, die es noch einmal spannend gemacht hatten. Der Treffer von Andor Bolyki sollte schon bald alle Zweifel beseitigen (70.). Der BSV gewann also drei Punkte und setzte sich um sechs Zähler von der Abstiegszone ab, während die Eintracht bereits die vierte Niederlage in Folge kassierte.


VfB Oldenburg – ETSV Weiche Flensburg 0:0

In Oldenburg hofften 1.866 Zuschauer vergeblich auf einen Treffer. In einem Duell zweier starker Defensivreihen fand der Ball nämlich nicht den Weg ins Tor. „Ich bin nur mit dem Ergebnis unzufrieden. Wir haben gegen eine absolute Spitzenmannschaft gespielt, auf die Leistung bin ich stolz“, meinte VfB-Coach Dietmar Hirsch. Auch sein Kollege zeigte sich zufrieden. Daniel Jurgeleit: „Ich finde, wir haben es ganz gut gemacht und wenig zugelassen. Ich kann mit dem Punkt leben, unsere Serie hat gehalten.“. Sein Team ist nun bereits seit neun Partien (3-6-0) ohne Niederlage.

Lüneburger SK Hansa – BV Cloppenburg 3:0 (3:0)

Der Gastgeber brachte den Befreiungsschlag früh auf den Weg. Die Treffer von Gökay Isitan (21.), Linus Büchler (25.) und Lukas Pägelow (29.) sorgten innerhalb von nur zehn Minuten für eine Vorentscheidung. Der Heimsieg vergrößerte den Vorsprung auf die Abstiegszone auf sechs Zähler – und das ist zweifellos eine gute Nachricht den einen LSK, der vor wenigen Wochen noch sehr zittern musste. Dagegen wird der BVC nach wie vor durch elf Punkte von einem Nichtabstiegsplatz getrennt. Sie sind in den noch verbleibenden fünf Saisonspielen aufzuholen. Aber sehr wahrscheinlich ist der Klassenerhalt nach der Niederlage in Lüneburg nicht mehr.

 

(Text: Stefan Freye)

Folgen und mehr erfahren:
NordFV bei Facebook NordFV bei Instagram NordFV bei YouTube NordFV Live