Das ging jetzt deutlich schneller als erwartet. Bereits am zweiten der drei Spieltage um den Aufstieg in die Regionalliga Nord stehen die 18 Teams der nächsten Spielzeit fest. In der kommenden Saison werden der Altonaer Fußball-Club von 1893 und die Eutiner Sportvereinigung von 1908 neben dem ohnehin qualifizierten Niedersachsen-Meister SSV Jeddeloh auf vierthöchster Ebene antreten. Während Altona 93 nach dem 1:0 beim Bremer SV auch gegen Eintracht Nordheim mit 1:0 gewann, sicherte sich Eutin 08 den Aufstieg nach dem 1:0 gegen Nordheim dank eines 2:0 gegen den Bremer SV. Mit jeweils sechs Zählern ist das Duo nun nicht mehr von der noch punktlosen Konkurrenz einzuholen.
Das Spiel Eutin 08 gegen Bremer SV, das in Drochtersen stattfand, war für den Meister der Bremen-Liga nach der knappen 0:1-Niederlage am vergangenen Sonntag gegen Altona 93 bereits der letzte Strohhalm, um noch eine Chance im Rennen um einen der beiden begehrten freien Plätze in der Regionalliga zu ergattern. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, war es Rico Bork, der mit seinem Treffer zum 1:0 die Träume der Hansestädter erheblich ins Wanken brachte. Aus Bremer Sicht musste jetzt mindestens ein Tor her, um sich eine minimale Chance zu wahren. Die Sportvereinigung aus dem Kreis Ostholstein war mit diesem Ergebnis sicher aufgestiegen. Es dauerte bis zur 69. Minute, bis Denis Nukic mit einem unglücklichen Eigentor das Schicksal der Bremer endgültig besiegelte. Auch im vierten Anlauf sollte der Traum vom Aufstieg für die Blau-Weißen vom Bremer Panzenberg nicht erfüllt werden. Nichts als Jubel dagegen bei Spielern und Verantwortlichen des Schleswig-Holstein-Meisters. Sie dürfen in der kommenden Saison viertklassig spielen.
Ähnliche Voraussetzungen gab es bei dem parallel stattfindenden Spiel in Celle auf der Sportanlage des MTV Eintracht Celle. Sieger des ersten Spieltages Altona 93 gegen den einen der beiden Verlierer, Eintracht Northeim. Die Südniedersachsen mussten gewinnen oder mindestens einen Punkt holen, um am dritten Spieltag noch eine Möglichkeit zu haben, den Aufstieg zu schaffen. Die Hamburger, begleitet von ca. 500 Fans, wussten ihrerseits natürlich auch, dass sie mit einem Sieg aus eigener Kraft und vorzeitig den Aufstieg perfekt machen können. Das Tor des Tages ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Pablo Kunter war es, der in der 12. Minute zum ersten und einzigen Tor des Spiels traf und den Altonaer Fußball-Club von 1893 erst in Richtung Siebten Himmel und dann in die Regionalliga Nord schickte.
Am Ende war nichts als Jubel (Foto: Wolfgang Lange)
Wir gratulieren beiden Clubs und selbstverständlich auch dem Niedersachsen-Meister, SSV Jeddeloh zum Aufstieg und freuen uns auf eine spannende Saison 2017/2018.
(Text: Stefan Freye/NFV)