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Regionalliga Nord der Herren 2017/2018: So lief der 32. Spieltag

Aus Dreikampf wurde Zweikampf

(Foto: Peter Kahre)

Aus dem Dreikampf wurde am 32. Spieltag ein Duell: Weil der VfL Wolfsburg in Havelse verlor, dürften Weiche Flensburg und der HSV II die Meisterschaft unter sich ausmachen. Dabei besitzt der Flensburger Spitzenreiter aber nach wie vor die besseren Karten.

Hamburger SV II – BSV Rehden 1:0 (0:0)

Wer weiß, was dieser späte Treffer noch einmal wert ist? In der 79. Minute traf Mohamed Gouaida, sicherte dem HSV den dritten Sieg in Folge und damit auch den Rückstand von nur einem Punkt auf Spitzenreiter Weiche Flensburg. Die Hamburger haben allerdings bereits zwei Partien mehr absolviert, müssen also mehr denn je auf einen Ausrutscher des Konkurrenten hoffen. Der Gast aus Rehden wartet nun seit fünf Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn.

FC St. Pauli – VfB Oldenburg 3:1 (2:0)

Rund 40 Stunden nach dem 2:4 beim VfB Lübeck beendete St. Pauli II die Negativserie. Der Heimsieg gegen Oldenburg war schließlich der erste Erfolg nach fünf Niederlagen. Ein Doppelpack von Sirlord Conteh (30./90.+2) und der Treffer von Ersin Zehir (33.) entschieden das Duell. Der zwischenzeitliche Anschluss von Daniel Franziskus (71.) vermochte die dritte Niederlage des VfB nicht zu verhindern.

Lüneburger SK Hansa – Hannover 96 II 1:1 (0:0)

Nun sind es bereits sechs Spiele. Der einst sehr abstiegsbedrohte LSK ist nach dem Heimremis seit einem halben Dutzend Partien ungeschlagen. Nachdem Marian Kunze (49.) den Gastgeber kurz nach der Pause in Führung gebracht hatte, glich Tom Baller (64.) aus. Damit verringerte sich der Lüneburger Vorsprung auf die Abstiegsplätze allerdings auf nur noch sechs Punkte.

VfV Borussia 06 Hildesheim – Germania Egestorf-Langreder 3:1 (1:1)

Sechs Spiele ungeschlagen, 14 Punkte gewonnen – der VfV06 (16.) setzte seine Serie fort und die Teams auf den Nichtabstiegsplätzen damit weiter unter Druck. Zwar vermochte Marek Waldschmidt (43.) die frühe VfV06-Führung durch Luis Prior Bautista (31.) auszugleichen. Doch Niklas Rauch (56.) und Jane Zlatkov (89.) machten den Heimsieg perfekt – und sorgten dafür, dass die Germania einen Rang auf den sechsten Platz zurückfiel.

Eutin 08 – Altona 93 4:1 (0:0)

Die Treffer von Benjamin Petrick (51.), Vitalijs Barinovs (62., ET), Rasmus Tobinski (69.) und Jan Frederik Kaps (83.) sorgten für den Heimsieg, Pablo Kunter (72.) gelang lediglich das zwischenzeitliche 3:1. Damit steht fest: Das Hamburger Schlusslicht wird am Ende einen regulären Abstiegsplatz belegen, und Eutin kann sich nach wie vor Hoffnungen machen, muss allerdings immer noch acht Punkte zu einem Nichtabstiegsplatz aufholen.

SSV Jeddeloh – Eintracht Norderstedt 2:1 (1:0)

Der SSV findet nun offenbar in die Erfolgsspur zurück. Nach drei Niederlagen aus den vergangenen vier Partien führte der Heimsieg den Aufsteiger zudem auf den fünften Platz. Bevor Kangmin Choi (89.) spät für den Gast treffen konnte, hatten Mario Fredehorst (19.) und Nils Laabs (56.) die Weichen auf einen Heimerfolg gestellt. Er brachte der Eintracht zugleich die erste Niederlage nach zuvor sieben unbesiegten Partien bei.

SpVgg Drochtersen/Assel – SC Weiche Flensburg 0:2 (0:0)

Der Spitzenreiter hat seine Hausaufgaben gemacht und den vierten dreifachen Punktgewinn gelandet. Nach der Pause legten Christian Jürgensen (51.) und René Guder (75.) den Grundstein zum Auswärtserfolg. Er sichert nun die gute Ausgangsposition der Flensburger. Sie liegen zwar nur einen Punkt vor dem HSV II, haben aber zwei Spiele weniger absolviert.

TSV Havelse – VfL Wolfsburg II 3:1 (2:1)

Auf acht Zähler wuchs der Rückstand nach der Auswärtspleite an. Der VfL II hat wohl nur noch theoretische Chancen auf den Titel. Während der Gast lediglich durch Blaz Kramer (29.) erfolgreich war, traf der TSV in Person von Daniel Kofi Kyereh (10., 48.) und Jonas Sonnenberg (35.) zum Heimsieg. Er markierte zugleich die erste Wolfsburger Pleite nach zuvor zwölf Partien ohne Niederlage.

 

(Text: Stefan Freye)

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