Ein Tag voller Fußball-Emotionen bei der norddeutschen Futsal-Meisterschaft der C-Juniorinnen in der Halle am Ladenbeker Furtweg. Am 21. Februar 2026 wurde die Halle am Ladenbeker Furtweg in Hamburg zum Treffpunkt für die besten C-Juniorinnen-Teams aus den norddeutschen Landesverbänden. Die Landesmeisterinnen und Vizemeisterinnen aus Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen spielten den norddeutschen Titel aus und sorgten von Beginn an für eine mitreißende Atmosphäre auf den Rängen. Zahlreiche Fans begleiteten ihre Mannschaften lautstark durch den Turniertag und verliehen der Endrunde einen würdigen Rahmen. Auch das Schiedsrichterteam trug mit einer souveränen und durchgehend fairen Spielleitung zu einem reibungslosen Ablauf bei.
Turnierverlauf
Schon in der Gruppenphase wurde deutlich, wie eng das Leistungsniveau beieinanderlag. Viele Partien wurden erst in den Schlussminuten entschieden und boten den Zuschauerinnen und Zuschauern temporeichen und technisch starken Futsal. Besonders der SV Meppen, der Lehndorfer TSV, der Eimsbütteler TV und Holstein Kiel präsentierten sich in dieser Phase äußerst spielstark und unterstrichen ihre Ambitionen auf den Einzug in die K.o.-Runde.
Die beiden Halbfinals waren anschließend nichts für schwache Nerven. Der SV Meppen traf auf den Eimsbütteler TV und setzte sich in einer intensiven und taktisch geprägten Begegnung knapp mit 1:0 durch. Auch im zweiten Halbfinale schenkten sich der Lehndorfer TSV und Holstein Kiel nichts. Beide Teams verteidigten leidenschaftlich und suchten ihre Chancen im schnellen Umschaltspiel, am Ende hatte der Lehndorfer TSV ebenfalls mit 1:0 die Nase vorn. Die Partien waren geprägt von großem Einsatz, hoher Laufbereitschaft und einem jederzeit fairen Miteinander.
Das Finale
Im Finale kam es damit zu einem niedersächsischen Duell auf höchstem Niveau. Der SV Meppen und der Lehndorfer TSV lieferten sich ein intensives Spiel, in dem Meppen seine Chancen konsequent nutzte und sich mit einem 2:0 Erfolg den Turniersieg sicherte. Großer Jubel folgte nach dem Schlusspfiff, denn mit dem Titelgewinn verbunden ist die Qualifikation für das DFB-Futsal-Finale am 14. und 15. März in Duisburg-Wedau.
Auch das Spiel um Platz drei bot noch einmal große Spannung. Holstein Kiel und der Eimsbütteler TV begegneten sich auf Augenhöhe und konnten in der regulären Spielzeit keinen Sieger ermitteln. Im anschließenden Sechsmeter-Schießen behielt Holstein Kiel die Nerven und sicherte sich mit einem 4:3 Erfolg den dritten Platz. Dahinter belegte der FSV Wyk-Föhr Rang fünf vor der BTS Neustadt. Der FC Union 60 wurde Siebter, Altona 93 beendete das Turnier auf Platz acht.
Neben den sportlichen Leistungen bleibt vor allem die hervorragende Organisation in Erinnerung. Das engagierte Catering des VfL Lohbrügge, die Unterstützung vieler helfender Hände im Hintergrund und die begeisterungsfähigen Fans auf den Tribünen machten die Meisterschaft zu einem rundum gelungenen Event. Das Turnier hat einmal mehr gezeigt, wie hochklassig und attraktiv der Mädchenfutsal in Norddeutschland ist und mit wie viel Leidenschaft die Spielerinnen auf dem Feld stehen.
Herzlichen Glückwunsch an den SV Meppen zum Titelgewinn und zum Einzug in die Endrunde um die deutsche Futsal-Meisterschaft. Als Vertreter des Norddeutschen Fußball-Verbandes wünschen wir dem Team viel Erfolg in Duisburg.