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VfB Lübeck sichert sich letzten freien Platz in der Meisterstaffel

Neue Runde beginnt kommendes Wochenende

(Foto: hansepixx.de)

Das war spannend: In der Schlussphase traf der VfB Lübeck zum 2:2 (1:1)-Heimremis gegen die Spielvereinigung Drochtersen/Assel. Er gewann also den einen noch notwendigen Punkt in diesem „Endspiel“ um die Teilnahme an der Meisterrunde. Für seinen punktgleichen Gegner blieb dagegen nur der sechste Platz in der Staffel Nord – und eine Enttäuschung. Angesichts des Spielverlaufs an der Lohmühle hätte es ja auch ganz anders kommen können.

Vor 2.781 Zuschauern hatte Tjorve Mohr den Gast mit einem Kopfball früh in Führung gebracht (7.), die von Mateusz Ciapa allerdings ebenso zeitig ausgeglichen wurde (16.). Nachdem die Spielvereinigung durch einen Treffer von Martin Sattler erneut vorn gelegen hatte (47.) und Lübecks Samuel Abifade nur wenig später die Rote Karte sah (60., Tätlichkeit), sprach sehr viel für den Gast aus Drochtersen. Es war schließlich VfB-Kapitän Tommy Grube, der wenige Minuten vor dem Schlusspfiff zum 2:2 traf und die Lohmühle in ein Tollhaus verwandelte (85.).

So geht’s nun weiter

Nach den in der Gruppenphase erreichten Platzierungen qualifizierten sich die jeweils fünf besten Teilnehmer der Gruppen Nord und Süd für die Meisterrunde mit insgesamt zehn Mannschaften sowie sechs (Nord) und fünf (Süd) Vereine für die Abstiegsrunde mit elf Teams. Die Punkte und Tore gegen Gegner aus der Gruppenphase, die ebenfalls an der Meisterrunde (oder eben an der Abstiegsrunde) teilnehmen, werden mitgenommen.

Aus der schon zuvor abgeschlossenen Gruppe Süd der Regionalliga Nord qualifizierten sich der VfB Oldenburg, die U23 des SV Werder Bremen, der VfV Borussia 06 Hildesheim, der SV Atlas Delmenhorst und die U23 von Hannover 96 für die Meisterrunde. Aus der Nord-Gruppe komplettieren neben dem VfB Lübeck die U23 von Holstein Kiel, der SC Weiche Flensburg 08, FC Teutonia 05 Ottensen und die U21 des Hamburger SV das Teilnehmerfeld.

Spiele nur noch gegen Gegner aus anderer Gruppe

Jetzt finden nur noch die Hin- und Rückspiele gegen die Mannschaften aus der jeweils anderen Gruppe statt. Die fünf Nord-Teams in der Meisterrunde treffen also an insgesamt zehn Spieltagen noch auf die fünf Mannschaften, die in der Süd-Gruppe angetreten waren. So hat am Ende der Meisterrunde jedes Team zweimal gegen jeden Gegner gespielt. In der Abstiegsrunde ist es genauso. Dort sind die Starter aus der Nordstaffel allerdings angesichts der bereits mehr ausgetragenen Partien regelmäßig spielfrei.

Der Gewinner der Meisterrunde, die Anfang März beginnen soll, wird nach dem Saisonende die beiden Aufstiegsspiele zur 3. Liga gegen den Teilnehmer der Regionalliga Nordost bestreiten. Als vorläufige Termine sind der 28. Mai und der 4. Juni vorgesehen. Die fünf Mannschaften, die in der Abstiegsrunde nach den Hin- und Rückspielen gegen die neuen Gegner auf den Positionen sieben bis elf platziert sind, müssen den Gang in die jeweilige Oberliga antreten.
 

 

(Text: Stefan Freye)

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