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Weitere drei Partien im "Norden"

Anzahl Nachholspiele schrumpft zusehends

(Foto: hansepixx.de)

Am vergangenen Wochenende machten zwei Spiele den Anfang. In den kommenden Tagen stehen nun drei weitere Nachholspiele auf dem Programm. In der Staffel Nord stehen nämlich noch 13 Partien aus, ehe die Qualifikationsrunde abgeschlossen ist.

SC Weiche Flensburg – Teutonia 05 Ottensen (Sa., 13.30 Uhr)
Der Anfang ist gemacht: Am vergangenen Wochenende kam Weiche zu einem 2:1-Erfolg beim Heider SV. Es ist zwar zu erwarten, dass die Punkte aus diesem Duell in den bald folgenden Runden keinen Bestand haben werden. Aber das war nicht wichtig für den frischgebackenen Spitzenreiter. „Eine Siegesserie gibt dir einfach ein richtig gutes Gefühl, und deshalb ist jedes Spiel wichtig“, sagt Christian Jürgensen in der neuen Ausgabe von „Flutlicht – der NFV-Podcast“. Der Geschäftsführer Sport des SC Weiche Flensburg weiß nämlich: „Das Selbstbewusstsein erarbeitet man sich von Spieltag zu Spieltag.“ Es käme deshalb auch nicht darauf an, gegen welche Mannschaft sein Team anzutreten habe. Nun geht es gegen Teutonia, und die Punkte aus diesem Spiel sollten auch in der Aufstiegsrunde von Bedeutung sein. Der Gast reist nämlich als Tabellenvierter an, besitzt also gute Chancen auf einen der ersten fünf Plätze. Insgesamt sieben Zugänge präsentierte die Teutonia in den vergangenen Wochen. Es kamen erfahrene Kräfte wie Tjorben Uphoff, Defensivallrounder von Alemannia Aachen, Ridel Monteiro (Fürstenwalde), Miguel Fernandes (SSV Jeddeloh) oder Francis Onwuzo (Heider SV), und so steht eines fest: Die Hamburger haben sich etwas vorgenommen für die kommenden Monate.

Eintracht Norderstedt – Holstein Kiel II (So., 14 Uhr)
Neun Punkte muss die Eintracht in den verbleibenden drei Partien aufholen – dann würde es noch mit dem Einzug in die Meisterrunde klappen. Es wird also sehr eng werden. Das Heimspiel gegen den aktuellen Zweiten dürfte insofern mehr als ein Vorbereitungsspiel auf die Abstiegsrunde gelten: Die Kräfte bündeln und Selbstvertrauen aufbauen, bevor es in die entscheidenden Partien um den Klassenerhalt geht. Dabei helfen soll ein leicht modifizierter Kader: In Pelle Hoppe (Dynamo Berlin) und Torhüter Sönke Günther (vereinslos) verzeichnete die Eintracht zwei Zugänge, dagegen wechselte Verteidiger Lesley Karschau zu Viktoria Berlin. Bei Holstein II tat sich ebenfalls nicht viel in der Winterpause: Innenverteidiger Moritz Frahm (Boston Eagles) kam, und dafür wurde Innenverteidiger Liam Giwah (Drochtersen/Assel) abgegeben. In Kiel setzt man auf Kontinuität, und das ist angesichts der bislang erfolgreichen Saison durchaus verständlich. Der Tabellenzweite ist wie Weiche Flensburg bereits für die Meisterrunde qualifiziert.

Phönix Lübeck – Altona 93 (So., 14 Uhr)
In diesem Duell kommt es zum Einstand: Oliver Zapel feiert sein Debüt auf der Phönix-Bank. „Wir werden alles daran setzen, die verbleibenden Spiele der Nord-Staffel zu weiteren Punkten zu nutzen“, sagt der neue Trainer des Tabellenneunten. Insgesamt sechs Zugänge sollen nun für ein gutes Polster in der Abstiegsrunde sorgen, darunter im Dänen Sven Pingel ein weitgereister Kicker: Die vergangenen fünf Jahre verbrachte der 28-jährige Stürmer in der 1. Liga der Färöer-Inseln. Bereits vier wichtige Punkte hat dagegen Altona 93 in diesem Jahr eingefahren. Nach dem 0:0 gegen die SpVgg Drochtersen/Assel gewann das Schlusslicht am Mittwoch mit 3:2 gegen den Zehnten Heider SV. An der guten Form des Gastes besteht nach diesen Ergebnissen sicher kein Zweifel. Um den AFC zu besiegen, müsste sich Phönix wohl auch im optimalen Leistungsbereich befinden.

 

(Text: Stefan Freye)

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